Task Eater

Ich denke es ist wieder einmal Zeit für eine neue To-Do App. 

Dieses mal trägt die hier vorgestellte den Namen Task Eater und macht ihrem Namen alle Ehre.

Das Design ist sehr intuitiv und ansprechend gestaltet, die Buttons sind sehr sauber implementiert und auch sonst hinterlässt die doch recht günstige App einen guten ersten Eindruck.

Die Funktionen sind auf das Wesentliche beschränkt, machen dafür aber ihre Sache gut. Alles funktioniert, keine Bugs und/oder Abstürze.

 

Neue Aufgaben lassen sich simplerweise mit dem Button in der rechten oberen Ecke hinzufügen. Ein Editier-Fenster slided auf, und erinnert doch sehr an die eingebaute Notiz App von Apple. 

Hier kann in der oberen Zeile der Titel der Aufgabe eingetragen werden. Die Zeilen darunter dienen für weitere Notizen, sollte man seine Aufgabe noch weiter ausführen wollen. 

Ein Fälligkeitsdatum kann auch angegeben werden. Dazu tippt man einfach auf den Wecker in der rechten oberen Ecke des Bildschirms. Anschließend lässt sich im darauf öffnenden Mini Menu in der unteren Leiste ein Fälligkeitsdatum editieren. Einen Pluspunkt erhält die App auch noch von mir, da hier auch Uhrzeiten angegeben werden können. Einige der zuvor getesteten Task-Manager boten nur ein Datum, eine Uhrzeit fehlte leider völlig. 

Wer sich auch noch an seine Aufgabe erinnern lassen möchte, der drückt einfach auf den Wecker. Task Eater bietet die Möglichkeit lokale Push-Nachrichten zu versenden, diese sind im Vergleich zu den globalen Notifications, offline, d.h. auch iPod Touch Nutzer ohne eine aktive Internetverbindung können auf Erinnerungen bestehen und erhalten diese auch sehr pünktlich. 

 

Der Home-Screen von Task Eater ist etwas anders aufgebaut, als man es von den meisten To-Do Apps gewohnt ist. Der Nutzer hat die Möglichkeit, sich seine Aufgaben nach drei unterschiedlichen Ansichten anzeigen zu lassen, um diese abarbeiten zu können. Die Hauptspalte ist dabei die ‚Aufgaben‘-Spalte, in der die To-Dos unsortiert dargestellt werden. Wer nichts anordnen muss, wird diese Ansicht mögen.

Dann gibt es die ‚Erledigt‘-Spalte. In dieser werden alle bereits erledigten Aufgaben reinsortiert. Wer diese noch einmal ansehen möchte, kann ganz easy auf diese Ansicht springen.

Als Letzte, und vor allem Beste Ansicht, gibt es die Zeitleiste. Aufgaben sind hier nach Fälligkeit geordnet. Was als nächstes ansteht, wird auf Platz 1 gesetzt, Aufgaben die beispielsweise erst nächste Woche fällig werden, tummeln sich weiter unten, und sind daher noch nicht relevant. Aufgaben denen kein Fälligkeitsdatum zugeordnet wurde, erscheinen unten in der Liste.

 

Wie sagt man so schön? Das Auge isst mit! Ok, in einer iPhone-App kann von essen vielleicht nicht die Rede sein, aber von Optik schon. So lässt sich jeder Aufgabe ein eigenes Icon und eine Farbe zugeordnet werden. Der Nutzer hat hier auch noch einmal die Möglichkeit sich sein Aufgaben anzupassen. Wem die hier gebotenen Icons nicht reichen, der kann sein iPhone mit iTunes verbinden, und sich Icons vom Mac oder PC in die App übertragen. 

Weiterhin kann zwischen zwei verschiedene Schriftarten gewählt werden. Der Entwickler hat hierbei ‚Comic Sans‘ und ‚Helvetica‘ implementiert.

Backups werden auch automatisch durchgeführt, sodass die eigene Datenbank immer geschützt ist. Beim nächsten Verbinden mit iTunes wandern die Backups gleich mit in die Bibliothek auf dem Desktop. 

 

Zusammengefasst kann man sagen, dass Task Eater eine bereits sehr gute To-Do App ist, die allerdings noch Luft nach oben hat. So fehlen mir zum intuitiven Nutzen Ordner und/oder Projekte. Auch das Zuordnen nach Tags (Stichwörtern) oder Kontexten fehlt (noch). Da Man Task Eater allerdings auch nicht als komplexen Task-Manager abstempeln kann, gebe ich dennoch volle Punktzahl. Und für den günstigen Preis von 0,79€ sehr empfehlenswert.

5 Sterne von 5

 

/ndt