Pixelmator

Am Mac zu designen macht auf jeden Fall mehr Spaß als auf Windows. Allein weil das Mac OS an sich schon gut designt ist.

 

Wer eine gute und vor allem vergleichbare Software als Photoshop sucht, der wird mit Pixelmator glücklich werden.

Ich schildere Euch in diesem Review wieso.

 

 

Pixelmator setzt stark auf Filter. Somit kann der (angehende) Designer aus verschiedenen Vorlagen auswählen und hat damit gleich einen passenden Hintergrund parat. 

Pinsel, Textschnipsel, Lasso, Verlauf, Füllen und alle weiteren Standard Ausrüstungen an Werkzeugen sind in Pixelmator natürlich auch an Bord. Ein besonderes Lob hat sich der Magic Pen verwendet. Mit ihm können bestimmte Bereiche aus Bildern ausgeschnitten werden. Das geht bei runden und/oder eckigen Flächen zwar auch mit üblichen Cut-Tools, allerdings erkennt der Magic Pen die Formen von alleine, somit muss nicht groß herumgebastelt werden. Flächen mit einer willkürlichen Fläche können somit auch locker ausgeschnitten werden. 

Weiterhin lassen sich in Pixelmator einzelne Brushes (Pinsel) definieren. Der Nutzer kann sich seine einzelnen Pinselspitzen selbst erstellen, für jede Aktion hat man somit die richtige Spitze an Bord. Somit kann in einem Dialogfeld Pinselstärke-, Dichte- und Breite eingestellt werden. Pixelmator bietet auch die Funktion, einzelne Pinsel von der Festplatte zu implementieren. User laden ihre kreierten Pinsel in einem bestimmten Format ins Internet, wer solche Pinsel sucht, kann sie kostenlos downloaden und in Pixelmator implementieren. Gleiches gilt auch für die Farbverläufe und Filter die im Programm verwendet werden können.

 

A pro pos Filter. Machen wir doch gleich da weiter: Die Filter können Weichzeichner und Scharfzeichner sein. Damit lassen sich einzelne Bildbereiche schnell verändern. Verblassen und weitere bekannte Funktionen sind damit möglich. Der Filter kann allerdings auch als Generator für neue Bildebenen dienen. Hier können bspw. Sonnenstrahlen, Holztexturen und weitere interessante Dinge erstellt werden.

Viele Kenntnisse sind damit nicht zwingend notwendig. Der Hobbydesigner wird auch glücklich und seine kleinen Erfolge ereichen. 

 

Im Vergleich zu Photoshop konzentriert sich Pixelmator mehr auf die Usability und das erleichterte Arbeiten, was vor allem Mac-User besonders anspricht. 

Im Gegenzug trumpft Photoshop zwar mit mehr Funktionen, verliert allerdings dadurch das es dadurch oftmals zu überladen und somit kompliziert wirkt. 

 

Hobbydesigner die sich gelegentlich mal einen Desktop-Hintergrund machen wollen, oder auch die Urlaubs Fotos bearbeiten wollen, werden mit Pixelmator sicherlich sehr glücklich werden. Vor allem weil es mit seinen knapp 24€ eine sehr günstige Alternative zu Photoshop ist. 

 

Pixelmator ist in einer Testversion erhältlich, die allerdings zeitlich begrenzt ist. Die Vollversion kann entweder direkt auf der Herstellerseite erworben, oder im Mac App Store für 23,99€ heruntergalden werden. 

 

 

Kauf beim exklusiven Vertreiber von Games & Software in Deutschland Application Systems Heidelberg:

http://www.application-systems.de/pixelmator/